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Warum Hundeschule?Viele Menschen glauben, die Erziehung eines Familienhundes sei keine große Kunst. Und ehrlich gesagt, so ist es auch! Dennoch machen jede Menge mangelhaft erzogene Hunde Parks und Wälder unsicher. "Wie kütt et?" fragt sich da der Rheinländer, und kann nur zu dem Schluss kommen, dass "keine große Kunst" halt eben nicht bedeutet, dass man ohne jedes Fachwissen Erfolg haben könnte. Neben einem Mindestmaß an Talent und Einfühlungsvermögen ist es hauptsächlich das fundierte Wissen um das Wesen "Hund", dass einen guten Hundehalter von einem schlechten Hundehalter unterscheidet. Die Natur macht es uns eigentlich leicht, mit unseren Hunden gut zurechtzukommen. Mensch und Hund sind als Säugetiere und Opportunisten im Grunde vom gleichen Schlag, und leben zudem in ähnlichen familiären Strukturen. Trotzdem sind die letzten Jahrzehnte des Zusammenlebens von Mensch und Hund die große Zeit der Missverständnisse und des menschlichen Versagens. Letzten Endes zeigt sich dieses Versagen nicht nur in dem Verhalten einiger ungeeigneter Hundehalter und naturentfremdeter Hundehasser, sondern vielmehr auch in den oft grotesken Reaktionen der Verwaltungen, der Politik und nicht zuletzt auch der Presse auf das vermeintliche Hundeproblem. Es wäre mehr als blauäugig zu glauben, wir lebten in der heilen Hundewelt. Das Gegenteil ist der Fall. Wir leben heute in einer Zeit (noch zudem hier im Ballungsraum NRW), in der Konflikte zwischen Menschen oftmals auf skurrilen Nebenkriegssschauplätzen ausgetragen werden. Welch willkommenen Anlass bietet da der Haushund, dem es an der erforderlichen Erziehung mangelt! Aber auf der anderen Seite sind es leider auch oft die Hundehalter, die mit dem ebenso berühmten wie unpassenden Ausspruch "Der will nur spielen!" gut gelaunt verkennen, dass kein Jogger, kein Spaziergänger, kein Radfahrer es nötig hat, sich von einem fremden Hund verfolgen oder gar anspringen zu lassen! So kommt es, dass einem Hundehalter heute eine ganz besonders verantwortungsvolle Rolle zukommt. Wer diesem Anspruch nicht gerecht wird, hat vielfältige Sanktionen zu befürchten. Das Spektrum hierfür reicht von einfachen Ordnungswidrigkeiten bis hin zu Straftatbeständen (ja, Sie haben richtig gelesen...). Eine moderne Hundeschule trägt dem Rechnung, und bildet in erster Linie den Hundehalter umfassend in Theorie und Praxis aus. Wer also als Hundetrainer oder Hundehalter heute noch glaubt, es genüge, dem Hund ein paar Mätzchen wie "Sitz" oder "Platz" beizubringen, der irrt sich ganz gewaltig und hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt! Und warum gerade Hundeschule Gaßmann?
Es gibt eine große Anzahl gewerblicher Hundeschulen. Zusätzlich bietet fast jeder Hundeverein Lehrgänge auch für Nicht-Mitglieder an. Das Spektrum der Möglichkeiten wird immer größer, neue Hundesportarten und Ausbildungsmethoden schießen wie Pilze aus dem Boden. Zu allem Überfluss bieten Fernsehsender in Doku-Soaps scheinbar sensationelle Erfolge der "Super-Frauchen" oder Hunde-Nannies" an.
Das Resultat dieser scheinbaren Aufklärung der Hundehalter ist allerdings ernüchternd. Mehr und mehr zeigt sich nämlich, dass es fast immer am Basiswissen mangelt (PISA lässt grüßen). Insbesondere vor dem Hintergrund der oben erwähnten (in meinen Augen übrigens völlig überflüssigen) Fernsehsendungen geraten gewerbliche Hundetrainer zunehmend unter Erfolgsdruck. Der Hundehalter wünscht einen schnellen Erziehungserfolg, schließlich ging das im Fernsehen mit dem Spray-Halsband ja auch alles ruck-zuck! So kommt es, dass ich meist "technische" Fragen vom Hundehalter gestellt bekomme: "Halsband, Geschirr oder Kopfhalter? Lange Leine oder kurze? Kettenwürger oder Ferntrainer?"Aber noch nie wurde ich über neuronale Vorgänge, Lernbiologie oder gar Ethik befragt. Dabei liegt in diesen Themen der Schlüssel zum Erfolg! Aus diesem Grund habe ich mich vor Jahren entschlossen, das Ausbildungangebot in meinem Betrieb auf das Wesentliche zu beschränken. Kein Schnickschnack, sondern ausschließlich umfangreiches und fundiertes Wissen und praktische Fähigkeiten! Mit diesem Wissen steht Ihnen später das gesamte Spektrum der Aktivitäten mit dem Hund offen. Und mit diesem Rüstzeug sind Sie in der Lage, das Verhalten Ihres Hundes nach Ihren Vorstellungen zu formen. Seit nunmehr rund 10 Jahren bilde ich Hundehalter aus. Jedes Jahr lerne ich so rund 500 neue Hunde kennen, vom Welpen bis zum Senior, ehemalige Straßenhunde wie auch behütete Familienhunde. Und jeder dieser Hunde trägt dazu bei, dass mein Erfahrungsschatz stetig wächst. Gerade im Umgang mit Tieren ist jahrelange Erfahrung durch nichts zu ersetzen. Vielleicht ist es aber für Sie auch wichtig zu wissen, dass ich meinen Beruf als Hundetrainer vollgewerblich ausübe. Daraus ergibt sich, dass ich im Gegensatz zu "Freizeit-Trainern" und Vereinen aus Ihren Kursgebühren die Mehrwertsteuer abführe und gewerbe- und einkommenssteuerpflichtig bin. Und, wie es sich für eine ordentliche Firma gehört, bezahle ich auch brav für meine Betriebshaftplichtversicherung. Trotzdem bewegen sich die Kursgebühren im gesunden Mittelfeld. Kundenservice muss nicht unbedingt unbezahlbar sein, aber es wird sich wohl auch immer jemand finden, der es billiger und schlechter macht. Entscheiden Sie selbst! |
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